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GKV-Arzneimittelausgaben im Dreivierteljahr 2016: Moderater Anstieg trotz Innovationsschub

22.11.2016

Sperrfrist: Dienstag, 22.11.2016, 11:00 Uhr

Die bundesweiten GKV-Arzneimittelausgaben haben sich in den ersten neun Monaten des Jahres um rund 4 % erhöht. Das liegt vor allem am therapeutischen Fortschritt wie aktuelle Analysen von QuintilesIMS zeigen. Dabei spielen Krebsmedikamente, insbesondere gentechnische hergestellte Biologika, eine wichtige Rolle. Bei Krebstherapien zeigt sich der Innovationsschub besonders deutlich, da es immer mehr Arzneien gegen verschiedene Krebsarten gibt und sich das Behandlungsspektrum damit erweitert. Ferner etablieren sich auch neue Therapien im Zeitverlauf, so dass kontinuierlich mehr Ausgaben anfallen. Zu beachten sind hierbei auch Verschiebungen in den Behandlungssektoren, denn mehr als früher lassen sich Krebstherapien heutzutage ambulant durchführen, was sich in Verlagerungen der Ausgaben in den vertragsärztlichen Bereich niederschlägt. Gedämpft wird die Entwicklung durch verschiedene gesetzliche Maßnahmen, die Einsparungen in Milliardenhöhe erbringen. Dabei fallen die größten Volumina bei den Innovationen an.

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